ROOM28 e.V.

Die Mädchen von Zimmer 28.

Entstehung und Name

Room 28 e.V. wurde am 3. April 2007 in Berlin gegründet, am 4. Juli 2007 in Vereinsregister eingetragen und ist als gemeinnützig anerkannt.

Der Name leitet sich ab vom "Zimmer 28" des Mädchenheims L 410 im Konzentrationslager Theresienstadt - ein Mikrokosmos, in dem sich die Katastrophe der Jahre 1933-1945 widerspiegelt. Aber dies ist nur die eine Seite. Die andere ist die: Von diesem Ort geht, allem Unglück zum Trotz, ein positives kraftvolles Signal aus - eine Aufforderung, die existentielle Bedeutung kultureller Leistungen und humanistischer Ideale zu reflektieren und Begriffe wie Menschlichkeit, Solidarität, Kunst und geistiger Widerstand mit Leben zu füllen.

Der Verein entwickelte sich aus der von Hannelore Brenner-Wonschick gemeinsam mit den "Mädchen von Zimmer 28" gegründeten "Initiative Room 28". Sie wurzelt in dem Anliegen der überlebenden "Mädchen von Zimmer 28", an die im Holocaust ermordeten Freunde zu erinnern und ein Denkmal zu schaffen an die Kinder von Theresienstadt. Die seit 1998 entstandenen Werke über "Die Mädchen von Zimmer 28" (Theaterstück, Buch, Wanderausstellung) und die damit verbundenen Aktivitäten (Lesungen, Zeitzeugengespräche, Schulprojekte) entfalteten eine große Ausstrahlungskraft, inspirierten zu Ideen und Projekten und gewannen einen wachsenden internationalen Freundeskreis, der schließlich zur Gründung des Vereins "Room 28 e.V" führte.